Instandsetzung von allem was Räder hat


Reparaturbeispiele

Alle hier gezeigten Reparaturen wurden von mir persönlich durchgeführt!
Ich bin kein Reparaturbetrieb, aber für Stammkunden gebe ich mir sehr viel mühe!

Die hier beschriebenen Arbeiten sollen euch dazu motivieren, selbst tätig zu werden!
Den wer Repariert schon Ressourcen und die Umwelt mehr als jene, welche mit Ökosiegel konsumieren!
Ich sag euch gerne, wie es geht und was Ihr dazu braucht!


Dellendrücken (ausbeulen ohne zu lackieren)

mit dieser speziellen Technik können Dellen ohne Lackierarbeiten beseitigt werden.

Voraussetzung ist die Beherrschung der Technik und das richtige Werkzeug.

Beides erhaltet Ihr bei mir.

Übrigens:

Die freundliche VW Fachwerkstatt veranschlagte 500,-€ für einen neuen Kotflügel und die Lackierung dafür.

Den Besitzer und mich hat das einen Vormittag Zeit "gekostet", Theoretisch 175,-€ für das Drücken, und vor allem kein Wertverlust durch Unfallreparatur.


Ein persönlicher Beitrag von mir, an alle freiwilligen und unfreiwilligen "Sklaven" der Automobilindustrie!

(Dieser Beitrag richtet sich vorzugsweise an Automechaniker oder ähnliche Berufsgruppen!)

Man stelle sich folgenden Fall vor:

Du hast gespart und kauft dir zum ersten mal in deinem leben ein tolles fast neues Auto. Es hat einigermaßen Dampf unter der Haube aber trotzdem noch alltagstauglichen.

Es soll was solides sein, damit einmal ruhe ist mit Werkstatt und Reparaturtheater.
Natürlich behält man den Wertverlust auch im Hinterkopf, der soll ja möglicht gering sein.

Logisch!

Schwedenstahl!!!
"Da kannst nix verkehrt machen"! (2006 gekauft, BJ 2002)

 

wir werden sehen?

Jetzt ist das ding 2-3 Jahre alt und du hast es in gutem Zustand gekauft.

Du fährst das Auto 15 Jahre, mit regelmäßigem Service und allem was man nur an Pflege machen kann. Außerdem sind 18 Jahre für so ein Auto eigentlich kein alter. Bisher gab es damit auch keine Probleme. Gut gekauft dachte ich noch.

Doch dann fährst aus dem Wochenendurlaub heim und die Kiste fängt an zu stinkt (nach Dieselabgase) das es sogar mir unheimlich wird!

Naja, vielleicht Zusatzheizung? das sieht beim V70 immer gleich aus, als würde er gleich abbrennen.

Von wegen!

Bei näherer Betrachtung sieht das dann unter der Kunststoffabdeckung ungefähr so aus:
3 von 5 Injektoren undicht.

(Bild: Einer ist bereits demontiert und die rechts daneben noch drin aber schon zum Großteil von Dieselkohle befreit)

genaue Diagnose:

mehrere Hochdruck-Dieseleinspritzdüse (Werkstattpreis ca.300,-€/ Stk) undicht!

Der Fachmann sagt dazu (in der einzahl) "die Pfupft". Wer sich mit sowas schonmal auseinander setzen musste, weiß das es sich hierbei um eine Recht unangenehme Reparatur handeln kann! 
Das größte Problem dabei ist es meist, die Einspritzdüse überhaupt aus dem Zylinderkopf heraus zu bekommen ohne Sie zu zerstören. Meist wird das Problem (undichte Dichtscheiben im Zyl.-Kopf) zu Spät erkannt und dann sind die Düsen schon "eingebacken"!

Soviel zu den absolut Sinnleeren Plastikverpackungen über den Motoren!
Mein Tipp!!!

vorbeugende Wartung: bei jedem Service die Abdeckung runter, oder am besten gleich "wegschmeißen", und nachschauen, im Zweifelsfall mit Lecksuchspray prüfen. Aufgepasst der Lecksuchspray kann euch, wie Ihr später noch sehen werdet, auch auf eine falsche fährte locken.
Seiten der Profis wurde mir auch gleich viel Mut gemacht:

Da war von Injektorenkauf (5x 300,-€), über neue Hochdruckdieselleitungen (+300,-€) und Zylinderkopfdemontage (+1500,-€) bis hin zum neuen Zylinderkopf (2000,-€) also wirtschaftlichen Totalschaden (alles zusammengerechnet 5500,-€) gleich alles auf dem Tablett.
Was auch tatsächlich so ist, dank Einbauvorschriften der Hersteller bzw. der Lieferanten.

Erstmal raus das Teil, das geht bei mir mittlerweile so ca. 5 min.

Von wegen Zylinderkopf demontieren, kann aber im schlimmsten Fall notwendig werden.

Wenn´s interessiert kann gerne bei mir vorbeikommen, ich kann euch da wahrscheinlich viel Arbeit und Ärger sparen!

Die Düsenspitze sollte aber möglichst nicht mechanisch beansprucht werden! Und Leerlaufen sollte die Einspritzdüse auch nicht!
Also ab ins Weizenglas mit Diesel gefüllt!

Jetzt wird sauber gemacht:

erst oben dann unten und möglichst nichts größeres in den Brennraum fallen lassen!!!!!!! sonst heißt´s doch noch "Kopf-Ab".

Da gibt´s übrigens ein schönes Werkzeug von Kraftwerk dafür, das kostet zwar um die 90,-€, ihr könnte damit aber fast alle Injektorensitze (von allen Fahrzeugtypen) reinigen bzw. nacharbeiten! Und es spart euch Stunden!!!

Im Verhältnis zur Profireparatur ein Trinkgeld! Übrigens auch für die Profis empfehlenswert!. 

Den Rest hab ich mir vor zu selbst gebaut!

Soo, neue Dichtung eingebaut und Testlauf gestartet! Sch.... immer noch nicht Dicht.

 

Da die Düse anscheinend nicht beim ersten versuch gleich dicht war hab ich den Sitz noch nachbearbeitet, das sieht dann so aus!
Nachgefräst und eingeschliffen.

Hat in diesem Fall leider nichts gebracht!

Neue Diagnose von 5 altgedienten Autogurus:" Zylinderkopf hat einen Haarriss".
Eine Welt bricht zusammen, Volvo mit Zylinderkopfschaden!

 

Wer jetzt aufgegeben hätte und das sind wahrscheinlich die meisten (ich nämlich auch fast), wird sich gleich sehr wundern!

Die Erleuchtung kam tatsächlich um halb elf Uhr abends im Wohnzimmer auf dem Sofa.
Ausgangspunkt meiner weiteren Überlegung: " Ein Volvo hat kein Riss im Zylinderkopf"!

meine Überlegungen dazu:

Wo hat es Ölnebel im Motor, zum 1en im Brennraum (Kraftstoffgemisch) ist aber behoben, zum 2en im Kurbelgehäuse!

Frage: "Was hat der Injektorschacht mit dem Kurbelgehäuse gemeinsam?" natürlich die Ventieldeckeldichtung!!!

Neue Theorie:" Die Ventildeckeldichtung ist genau an der Stelle undicht an der Sie an den Injektorschacht angrenzt!

Wie kann man das Prüfen?
Nichts leichter als das!
Auto laufen lassen, Öleinfülldeckel abnehmen und warten was passiert. Es bildet sich nach kurzer Zeit leichter Ölnebel der durch den fehlenden Öldeckel aufsteigt, am 5-en Zyl. sieht mann nichts mehr!

Gegenprobe:
Deckel wieder drauf, am 5-en Zyl. steigt wieder leichter Ölnebel auf! Deckel weg, hört es wieder auf.
Endgültige Diagnose von mir:

Die Ventildeckeldichtung ist undicht, aber in so geringem maße, das es eigentlich keine Rolle spielt!

Auch sonst kann dadurch kein weiterer Schaden entstehen, kann also bis auf weiteres vertagt werden.

Fazit:
Beinahe wäre ein völlig intaktes Fahrzeug in sehr gutem Zustand auf den Schrott gewandert, weil keiner den eigentlichen Fehler erkannt hat!
Wie oft das wohl jeden tag vorkommt?

Da gibt´s nur eins: Eigenverantwortung übernehmen und selber mal nach dem Rechten schauen!

P.S.
Wer dem Text folgen konnte kann sich ruhig auch selbst daran wagen, wer nicht´s damit anfangen kann sollte die Finger von solchen Sachen lassen!